Echt. Knecht! Miteinander. Zukunft. Gestalten.

Über mich

Lernen Sie mich ein bisschen
besser kennen

Ich habe Rechtswissenschaften und Verwaltungsmanagement studiert, um in einer regionalen oder kommunalen Verwaltung Verantwortung zu übernehmen. Das war immer mein oberstes Ziel. Gearbeitet habe ich in der Wissenschafts- und Hochschulverwaltung sowie in Regionalverwaltung und Regionalpolitik. Meine langjährige und vielschichtige Verwaltungserfahrung möchte ich nunmehr zugunsten der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ludwigsburg einbringen. Politisches Denken und Handeln begleiten mich schon seit langem. Auch im Sport geht es oft um Politik und es gilt, belastbare Mehrheiten zu organisieren. Seit 25 Jahren bin ich für Sportclub, MTV und Stadtverband für Sport zudem ehrenamtlich in der Vorstandsarbeit tätig. Dass ich als Rechtsprofessor auf internationaler und europäischer Ebene vernetzt bin und dort auch als Gutachter Einblicke in die Verwaltung anderer Staaten und der Europäischen Union bekommen habe, rundet dieses Bild ab.

Kollage über Matthias Knecht

Mein Name ist Matthias Knecht. Ich bin Jahrgang 1975. Aufgewachsen bin ich in Hoheneck und in der Weststadt. Hier hat meine Familie bis heute ihr Zuhause. Falls Ihnen der Name Knecht vertraut ist, dann wohl weniger wegen meiner Familie, die vor über 100 Jahren über Heidelberg, Heilbronn und Abstatt nach Ludwigsburg gefunden hat und mit den bekannten Ludwigsburger Knechts nicht verwandt und verschwägert ist. Für die Stadt engagiert hat sich meine Familie dennoch vielfältig, unter anderem im CVJM, in der Erlöserkirche und für die Diakonie.

Seit acht Jahren bin ich mit meiner Frau Ulrike verheiratet. Sie stammt ebenfalls aus Ludwigsburg und hat hier ihr Abitur gemacht. Momentan kümmert sie sich um unseren fünfjährigen Sohn Jakob, der uns beide ziemlich auf Trab hält und uns viel Freude bereitet. Unter anderem engagiert sie sich ehrenamtlich in der Tennisabteilung des MTV Ludwigsburg.

Meine Schulzeit verbrachte ich an der Freien Waldorfschule Ludwigsburg, wo ich auch das Abitur ablegte. Verlassen habe ich Ludwigsburg für den Wehrdienst in Sonthofen, den ich absolviert habe, um für internationale Friedenseinsätze der Bundeswehr bereit zu stehen. Zum Ernstfall kam es nicht.

Es folgte eine Ausbildung mit einem klaren Ziel: ich arbeitete stets darauf hin, an der Spitze einer Stadtverwaltung zu stehen. Um diesen Weg zu gehen, habe ich mich eingehend in die Tiefen des Verwaltungswesens eingearbeitet. Für das Studium der Rechtswissenschaften zog es mich nach Konstanz und München, beides tolle Städte um zu studieren, aber auch das Leben zu genießen. In Konstanz verbrachte ich viel Zeit im Juristischen Seminar aber auch am und im Wasser, in München in der Universität, im Englischen Garten oder in den Bergen. Nach dem Studium habe ich meine Doktorarbeit geschrieben. Diese hat sich mit der Rechtsordnung der Europäischen Union befasst. Später habe ich auch ein Jahr in Speyer verbracht und an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Verwaltungsmanagement studiert und mit dem Master abgeschlossen.

In München startete ich als Jurist ins Berufsleben, war zuerst bei der Landeshauptstadt als Rechtsreferendar in den Referaten Arbeit und Wirtschaft sowie Umwelt und Gesundheit tätig und arbeitete dann als Referent bei der Max-Planck-Gesellschaft in den Bereichen Verwaltung, Personalmanagement, Forschungskoordination und Öffentliches Recht bzw. Europarecht. Die Arbeit im Team und der Zusammenhalt am Institut waren eine sehr positive Erfahrung.

Anschließend zog es mich mit dem Ziel, Verantwortung in einer großen regionalen Verwaltung zu übernehmen, zurück in die Region Stuttgart. Als persönlicher Referent des Geschäftsführers arbeitete ich eng mit vielen der 179 Gemeindeverwaltungen der Region zusammen. Spannende rechtliche Fragestellungen, regelmäßige Mitarbeit in Gremien und persönlicher Kontakt mit Verantwortlichen in Gemeinden und Unternehmen prägten diese Zeit. Geschäftsführer Walter Rogg erkannte, dass ich weitere Aufgaben übernehmen wollte und übertrug mir die Verantwortung für mehrere größere Projekte wie die GesundheitsRegion Stuttgart und die Hochschul- und Wissenschaftsregion. Verantwortlich war ich auch für ein großes europäisches Netzwerkprojekt mit 23 Partnern in acht Ländern. Die Zusammenarbeit mit Menschen aus ganz Europa stellte eine große Bereicherung dar.

Eine spannende, neue Herausforderung brachte der Ruf an die Hochschule Kempten. Als Professor mit jungen Menschen zu arbeiten, ihnen Verwaltungsrecht, Sozialrecht und Europarecht beizubringen und sie für eine berufliche Zukunft in der Verwaltung zu rüsten, macht mir bis heute Spaß. Seit drei Jahren bin ich nun auch Dekan und damit für Verwaltung, Budget und Personal verantwortlich. Sie können sich das ungefähr vorstellen wie bei einem Bürgermeisteramt in einer Kommune. Es fallen sehr viele politische und verwaltungsinterne Arbeiten in diesem Amt an.

Nun also hat mich ein weiterer Ruf ereilt, der nämlich zurück in die Heimat nach Ludwigsburg. Angesprochen von SPD und CDU, mich um das höchste Amt in dieser Stadt zu bewerben, habe ich mich entschlossen, für meine Heimatstadt Verantwortung zu übernehmen, nachdem mir die Mitgliederversammlungen von SPD und CDU mit überwältigenden Mehrheiten das Vertrauen ausgesprochen haben. Ein Ziel, das mich schon lange antreibt und Ausgangspunkt meiner gesamten beruflichen Laufbahn war. Mich für diese lebendige und aufregende Stadt zu engagieren, in der Tradition und Vision ihren Platz haben, ist mir Anliegen und Herzenssache zugleich.

Der Umgang mit öffentlichen Aufgaben, Verwaltungsrecht und Personalführung ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Das hat sich auch und gerade im Ehrenamt hier in Ludwigsburg gezeigt. Zunächst war ich Erster Vorsitzender des Sportclubs Ludwigsburg und des Vereins der Ehemaligen der Freien Waldorfschule Ludwigsburg. Inzwischen bin ich Erster Vorsitzender des MTV und des Stadtverbands für Sport. Die Verschmelzung von Sportclub und MTV Ludwigsburg sowie ganz aktuell von 07 Ludwigsburg und MTV waren große Herausforderungen, die wir nur im Team bewältigen konnten, die aber auch einen brauchten, der das Team geführt und gelenkt hat. Führung und Verantwortung zu übernehmen, sind mir große Freude und Verpflichtung zugleich. Es braucht Kommunikations- und Moderationsfähigkeit, diplomatisches Geschick, Offenheit, Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, Ausdauer und auch einmal klare Ansagen.

In meiner Freizeit wandere ich gerne mit meiner Familie oder meinen Kolleginnen und Kollegen im Allgäu oder im Schwarzwald und spiele Tennis und Basketball. Die Liebe meiner Frau zum Wintersport teile ich, allerdings fühle ich mich auf Schneeschuhen deutlich sicherer als auf Skiern. Mit meinem Sohn male und backe ich gerne. Das Interesse für Geschichte, Kultur und Kunst führt mich neben der Vorliebe für gutes Essen an viele schöne Orte, wobei mich der heimische Neckarlauf zwischen Ludwigsburg und Hessigheim ebenso verzaubert wie die Bretagne in Frankreich, der Norden Schwedens oder die Schweizer Berge und Seen. Dass ich einmal Klavierspielen gelernt habe, merkt man leider nur noch an Weihnachten. Musik und Konzerte von Pop bis Klassik höre ich aber immer gerne.

Ihr Matthias Knecht